Content Marketing ohne Video? Keine Chance! YouTube ist 2026 nach Google die meistbesuchte Website der Welt – noch vor Facebook, Instagram oder ChatGPT. Die Plattform ist in mehr als 100 Ländern verfügbar, unterstützt 80 Sprachen und zählt Anfang 2026 mehr als 2,5 Milliarden aktive Nutzer:innen pro Monat. Besonders attraktiv für Werbetreibende: Rund 37 Prozent davon gehören zur kaufkräftigen Zielgruppe zwischen 25 und 44 Jahren. Und noch eine Zahl, die bei der Produktion von Content- Marketing-Videos nie außer Acht gelassen werden darf – mehr als 70 Prozent der Videos werden auf mobilen Devices konsumiert. (Quelle: doofinder)
Lieber schauen als lesen
Produktvideos überzeugen mehr als jedes geschriebene Wort und das schon seit Jahren. Kein Wunder: 85 % der befragten Menschen gaben an, durch ein Video zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung bewegt worden zu sein.
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Das Verlangen nach Video steigt weiter
Videos sind wichtiger für Brands denn je: 93 % der Marketingverantwortlichen sehen Video als wichtigen Bestandteil ihrer Strategie, 92 % planen, ihre Ausgaben im Bereich Video stabil zu halten oder sogar auszubauen. Gleichzeitig hat sich der Online-Videokonsum nachhaltig verändert: 84 % der User:innen wünschen sich mehr Videos ihrer Lieblingsbrands. Damit gehören Videos zu den effektivsten Tools, um Opinionleader:innen zu erreichen, komplexe Botschaften verständlich zu machen und die Brand Awareness gezielt zu steigern. (Quelle: Wyzowl)
Algorithmen lieben Videos
Auch die Algorithmen der Social-Media-Plattformen bevorzugen Videoinhalte: Sie erzielen deutlich höhere Engagement-Raten und werden Nutzer:innen häufiger ausgespielt als statische Posts. Ein weiterer Vorteil ist das präzise Tracking – es liefert detaillierte Einblicke ins Nutzer:innenverhalten und beantwortet entscheidende Fragen: Wie kommt ein Video an? Und wie lange bleibt die Aufmerksamkeit wirklich hängen?
Die Gestaltung von Content-Marketing-Videos
Theoretisch sind in der Gestaltung von Business-Content-Marketing-Videos der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sie können klassische Werbeclips verlängern, die Story davor oder danach erzählen und so zusätzliche Neugier wecken oder offene Fragen klären. Ebenso lassen sich Kampagnen-Spots durch weiterführende Erklärvideos oder Tutorials vertiefen. Im Prinzip stehen einige Grundformen für die Gestaltung zur Verfügung.
Animationsvideos
Mit Animationen lässt sich so gut wie jede Story visualisieren – vom abstrakten Service bis hin zum komplexen Produkt. Animationsvideos können universell eingesetzt werden: als Werbeclips, Teaser, Erklärvideos, Produkt-Demos und vieles mehr.
Demos und Tutorials
Im Rahmen eines Demo-Videos werden die Funktionen von Produkten, Apps oder Websites veranschaulicht. Tutorials gehen meist einen Schritt weiter: Sie sind die Longform-Variante, führen Schritt für Schritt durch Anwendungsszenarien und zahlen stark auf Customer Education und Self-Service ein.
Interaktion ist gefragt
Interaktive Videos, in denen zum Beispiel das gezeigte Produkt direkt beim Ansehen auch gekauft werden kann, sind die Kür im Bereich des Business-Content-Marketing-Videos: Sie sorgen für individuell einzigartige Erfahrungen durch direkte Interaktion mit den (zukünftigen) Kund:innen. Mit rund 31 % Nutzung ist es ein vergleichsweise seltenes Format – genau darin liegt aber seine Stärke: Wer es einsetzt, hebt sich klar vom Wettbewerb ab.
Menschen vor die Kamera holen
Es darf auch menscheln: Setzt man Mitarbeiter:innen, das Management oder auch eine:n Host:in, die:der dem Unternehmen ein Gesicht verleiht, vor die Kamera, wird eine sehr persönliche Beziehung zu den User:innen aufgebaut.
Lesen Sie mehr zur Gestaltung von Business-Content-Marketing-Videos.
Der Wow-Faktor
Mit Kameradrohnen sind außergewöhnliche und spektakuläre Bilder aus den unterschiedlichsten Perspektiven relativ einfach herzustellen. Standard sind mittlerweile auch extreme Makro-Aufnahmen oder elektronische Slider, die sanfte Kamerafahrten erzeugen. Diese Techniken kommen oft bei sogenanntem „Hero Content“ und Imageproduktionen zum Einsatz.
Das ultimative Tool für die aufwändigere Videoproduktion sind Hintergründe aus LED-Walls. Dabei werden fotorealistische 3D-Hintergründe live generiert und an die Bewegungen und das Kamerasetting angepasst. Das Ergebnis sind hyperreale Content-Marketing-Videos, mit denen beinahe jede Idee in nur einer Studio-Location umgesetzt werden kann.
Aktuell revolutionieren KI-Tools zunehmend Schnitt, Untertitelung und Personalisierung von Videos und beschleunigen dadurch den Workflow. KI-Tools unterstützen bei der Entwicklung virtueller Sets, beim Generieren von Hintergründen, bei Lichtstimmungen oder bei der automatisierten Auswertung und Auswahl von Shots. LED-Walls, Drohnen und Co. bleiben die physische Bühne – KI wird zum kreativen und produktionellen „Turbo“ dahinter.
Wo soll ein Content-Marketing-Video eingesetzt werden?
Eine erfolgreiche Content-Marketing-Video-Kampagne zeichnet sich dadurch aus, dass die Aufmerksamkeit der Zielgruppe geweckt wird. Manche interessierte User:innen werden ein Unternehmen, eine Marke und entsprechende Videos zwar selbst – zum Beispiel durch Suchmaschinen – finden. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen. Es ist unbedingt nötig, die Nutzer:innen dort abzuholen und zu erreichen, wo sie sich im Netz aufhalten (zum Beispiel auf „ihren“ Social-Media-Plattformen).
Nur damit lässt sich die maximale Aufmerksamkeit erreichen, eine große Anzahl an Interaktionen erzielen und schlussendlich ein Verkaufserfolg verbuchen. Unterschiedliche Formate helfen dabei, dieses Ziel zu erreichen.
Video-Inserate sind Eyecatcher für eine Werbebotschaft
Teaser-Videos bieten einen Vorgeschmack auf nachfolgende Inhalte (wie Business-Content-Marketing-Videos) oder auf demnächst auf den Markt kommende Produkte. Sie erzeugen Neugier und können zusätzlich als Videoinserate platziert werden.
Sales-Videos unterstützen einen normalerweise eher unpersönlichen Verkaufsprozess und helfen, die Aufmerksamkeit und das Interesse von User:innen zu wecken und zu steigern.
Testimonials sind für Zielgruppen ein wichtiger Ankerpunkt: Eine Marketingbotschaft kommt eher an, wenn sie Vertrauen erweckt. Zufriedene Kund:innen in ein Content Marketing Video einzubauen, ist dabei ein beliebter Baustein. So wirkt die Botschaft glaubwürdiger und weniger werblich.
Social-Media-Auftritte aufwerten: Ein Content-Marketing-Video, platziert auf jenen Kanälen, auf denen eine Marke präsent ist und gepflegt wird, erhöht die Aufmerksamkeit. Es generiert Interaktionen (Shares, Likes, Comments) und vergrößert den Erfolg einer Kampagne.
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Der Aha-Moment – relevante Videos bieten einen Mehrwert
Viele Internet-Nutzer:innen sehen Videos, um sich weiterzubilden und neues Wissen zu erlangen. Ein Content-Marketing-Video ist dabei das ultimative Werkzeug, das viele Stilmittel bündelt: Zu Audio- und Text-Elementen kommt die visuelle Komponente. Das Ansehen eines Videos macht einen Inhalt wesentlich einfacher erfassbar als das Lesen eines längeren Textes. Informationen – und damit Marketing-Messages etc. – sind in prägnanten, kurzen Video-Clips um ein Vielfaches interessanter verpackt. Sie werden dadurch bevorzugt konsumiert und kommen bei der Zielgruppe vermehrt an. Deshalb bleibt der Inhalt – also der Content – der wichtigste Aspekt eines Business-Content-Marketing-Videos: Die Story und die geweckten Emotionen sind Trumpf!
Erklärvideos haben immer Saison
Erklär- oder Explainer-Videos bringen alle essenziellen Details eines Produkts in einer oder zwei Minuten auf den Punkt und sind damit prägnanter. Sie bleiben bei der Zielgruppe besser hängen. Vorzüge einer Marke oder eines Produkts sind auf das Essenzielle reduziert und damit leicht verständlich. Ein Tutorial kann dabei als „ausführlicheres Erklärvideo“ eingesetzt werden. Ähnlich sind Produkt- oder App-Demos, die den Nutzer:innen die Funktionsweise demonstrieren. Damit wird ein Kaufanreiz geschaffen.
Explainer-Videos und Tutorials sind ideal zum Einsatz beim Customer Service geeignet: Mit ihnen können Kund:innen selbst Probleme lösen, was wiederum für einen Aha-Effekt und damit eine positive Erfahrung sorgt. Sie pflegen zum Beispiel nach dem Kauf eines Produkts die Kund:innenbindung und schaffen einen Mehrwert für die Konsument:innen. Man spricht dabei auch von „Hygiene-Content“, der zumeist unbegrenzt relevant bleibt und eine hohe Nutzungsdauer garantiert.
Trockene Daten oder Statistiken werden mit Videografik und Animationen zu einem interessanten Teil des Storytellings in allen Arten von Business-Content-Marketing-Videos.
Als „Hub Content“ werden Formate bezeichnet, die unterhalten oder Wissen vermitteln. Sie veröffentlicht man in regelmäßigen Abständen, wodurch sich ein beständiger und dauerhafter Kontakt zu den User:innen ergibt.
„Hero Content“ wird bei außergewöhnlichen Ereignissen produziert. Das kann eine spektakuläre Produkteinführung, aber auch ein (Hybrid-)Live-Event sein. Solche Produktionen sind aufwändig und kostenintensiv. Sie stellen die absoluten Highlights bei den Business-Content-Marketing-Videos dar und werden nur punktuell und genau zielgerichtet eingesetzt. Der Wow-Effekt eines „Hero Content“ ist meist kurzlebig.
Was spricht für ein Live-Video beim Content Marketing?
Live-Videos sind ein beliebtes Marketinginstrument: Viele Video-Marketer:innen nutzen z. B. Instagram- oder TikTok-Live in ihrer Strategie. Zu den Gewinnern zählen ebenfalls die unterschiedlichsten Webinar-Angebote.
Das Potenzial von Live-Streaming in Echtzeit ist durch einfache Kamera- und Übertragungstechnik enorm gewachsen, hybride Streams sind etablierter Standard. Sie können reale Events in der „echten“ Welt zwar nicht ersetzen, sind aber ein ideales Tool, um den User:innen das Gefühl zu vermitteln, dass sie live dabei sind.
Interaktionen mit einem Content-Marketing-Video-Stream werden attraktiver, wenn sich Zuschauer:innen live per Video dazuschalten oder Fragen stellen können. Die User:innen werden damit zum Teil der Experience.
Wie wird ein Content-Marketing-Video konzipiert?
Das oberste Gebot bei der Planung eines Videos ist neben der Botschaft die Schaffung eines Mehrwerts für die User:innen. Je deutlicher auf einen Blick ersichtlich wird, was die Konsument:innen (zum Beispiel über ein Produkt und dessen Funktionsweise) lernen und erfahren können, desto eher beginnen sie mit dem Ansehen des Videos. Dabei sind auch der Titel, der Meta-Text und das Vorschaubild bedeutend.
Über den Erfolg eines Videos entscheiden die ersten Sekunden. Die Aufmerksamkeit muss bereits am Beginn eines Content-Marketing-Videos sofort geweckt werden, um die User:innen im wahrsten Sinne des Wortes an den Bildschirm zu fesseln. Da ein Video sowohl Information als auch Emotion transportiert, sind diese Gesichtspunkte bei der Auswahl des Themas zu berücksichtigen.
Mehr „Value for Money“: Ist das Thema eines Business-Content-Marketing-Videos clever gewählt, ergibt sich automatisch eine Schatzkiste an Mehrwert. Aus einem Longform-Video, das normalerweise zwischen vier und fünf Minuten dauert, kann vieles an Content generiert bzw. destilliert werden. Kurzversionen eines Content-Marketing-Clips – je nach Medium bis zu einer Dauer von maximal einer Minute – sind perfekte Teaser- oder Werbevideos für Social-Media-Plattformen.
Niemals bei der Video- und Audioqualität sparen
Die Qualität ist ausschlaggebend: Es ist besser, kein Video zu produzieren als ein nicht durchdachtes und qualitativ minderwertiges. Bereits in der Planungsphase muss größter Wert darauf gelegt werden, dass die Qualität des Bild- und Tonmaterials exzellent ist. Sie darf sich weder beim Schnitt noch bei der Aufbereitung zur Veröffentlichung im Web verschlechtern!
Wo wird ein Content-Marketing-Video angesehen?
Jedes Content-Marketing-Video muss für die mobile Nutzung optimiert sein. Achten Sie darauf, dass ein Video sowohl auf smarten Endgeräten als auch auf einem großen Bildschirm einwandfrei dargestellt wird. Das ist vor allem bei der Einbindung von Texten im Video wichtig. Wird ein Content-Marketing-Video über eine Plattform wie YouTube publiziert, gibt es kaum Probleme bei der Wiedergabe auf den unterschiedlichsten Geräten. Wird es auf der eigenen Website angeboten, muss sichergestellt sein, dass es ebenfalls auf verschiedenen Endgeräten und von mehreren User:innen gleichzeitig abgespielt werden kann (Kapazität des Servers).
Copyrights & Co.
Ein entscheidender Punkt bei der Produktion eines Business-Content-Marketing Videos ist die Abklärung von Urheberrechten, wenn Werke von Dritten verwendet werden. Das sind Video- oder Filmsequenzen, Fotos (auch Screenshots), Texte (Zitate), Grafiken und vor allem Musikstücke oder urheberrechtlich geschützte Soundeffekte. Im Zweifelsfall sollte man die Finger vom Einsatz von Werken Dritter lassen. Als Alternative bieten diverse Websites Lizenzen für Musik, Bild, Grafik und Video an. Im Idealfall wird allerdings alles selbst produziert – dann entfällt das meist zeitraubende Abklären von Urheberrechten.
Sollte eine Produktionsfirma die Erstellung von Content-Marketing-Videos übernehmen, stellen Sie sicher, dass Sie über uneingeschränkte und zeitlich unlimitierte Nutzungsrechte verfügen. Zudem sollte ein Backup des Originalmaterials und des fertigen Videoclips in Ihren Archiven zur Verfügung stehen.
Ein weiterer Vorteil von originärem – eigenem – Material: Es kann unter Umständen sogar an andere Unternehmen lizenziert werden und sorgt für einen Kickback im Marketingbudget.
Bei einem menschlichen Host ist es selbstverständlich Teil des Engagements, dass sein oder ihr Gesicht auch gezeigt werden darf (Persönlichkeitsrechte). Treten andere Personen – zum Beispiel Mitarbeiter:innen oder Kund:innen – vor die Kamera, dann ist vor den Aufnahmen eine Einverständniserklärung einzuholen, dass Aufnahmen (uneingeschränkt) publiziert werden dürfen. Auf den ersten Blick mag das wie eine vernachlässigbare bürokratische Maßnahme klingen, doch ein paar Zeilen schützen vor späteren Problemen.
KI-Tools sind aus der Videoproduktion kaum noch wegzudenken – bringen aber neue rechtliche Fragen mit sich. Grundsätzlich gilt: KI-generierte Videos genießen in der EU keinen automatischen Urheberrechtsschutz. Außerdem können KI-Outputs trotzdem fremde Rechte verletzen, wenn das Tool mit geschütztem Material trainiert wurde. Prüfen Sie daher immer die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Tools – die Rechte am fertigen Output sind je nach Anbieter sehr unterschiedlich geregelt. Dasselbe gilt für KI-generierte Musik: Auch hier ist Vorsicht geboten, selbst wenn ein Tool „lizenzfreie“ Ergebnisse verspricht. Werden reale Personen via KI dargestellt – sei es Gesicht oder Stimme – brauchen Sie deren ausdrückliche Einwilligung. Ab August 2026 müssen KI-generierte Videos, die reale Personen oder Situationen täuschend echt zeigen, laut EU AI Act klar als KI-erzeugt gekennzeichnet werden. Wer das ignoriert, riskiert Abmahnungen.
Barrierefreie Content Marketing Videos mit Mehrwert
Mit nur minimalem Aufwand wird ein Business-Content-Marketing-Video barrierefrei – was übrigens weiteren Mehrwert in Form von zusätzlichem Content beschert. Mit einer sprachlich erklärenden Version – wie bei TV-Formaten für Menschen mit einer Sehbehinderung – entsteht gleichzeitig genügend Ausgangsmaterial für einen Audio-Podcast. Untertitel – sie sind für Gehörlose unentbehrlich – ergeben zusätzliches Textmaterial, das wiederum als Baustein für Social-Media-Postings genutzt werden kann. Außerdem sind Untertitel ein entscheidender Faktor für das SEO-Ranking auf YouTube, da sie den Algorithmen helfen, den Videoinhalt präzise zu verstehen und zu indexieren.
Interaktion aktiv einfordern – lernen Sie Ihre User:innen kennen
Immer wieder können Aufforderungen für Feedback in ein Content-Marketing-Video eingebaut werden. Zum einen als klassischer „Sagen Sie uns Ihre Meinung“-CTA, aber auch in Form von Gewinnspielen: Überraschen Sie die Seher:innen mit exklusiven Goodies aus Ihrem Sortiment und belohnen Sie damit Rückmeldungen. Wünsche und Kritik können später berücksichtigt werden. User:innen fühlen sich als aktiver Teil der Sendung und bauen eine emotionale Beziehung zum Content-Marketing-Video-Format auf. Sie sind persönlich involviert. Durch die Sammlung von Kontaktinformationen öffnen sich weitere Wege der direkten Kommunikation mit den Kund:innen.
Mit besonderen Aktionen wie „Sei bei der Aufnahme mit dabei“, „Gewinne einen Backstage-Besuch“ etc. wird die emotionale Seher:innenbindung und Interaktion zusätzlich gefördert. Es entsteht ein willkommenes Gesprächsthema im Familien-, Freund:innen- oder Kolleg:innenkreis: „Du, ich war dort live mit dabei!“
Gewinnspiele sind eine gute Möglichkeit, Partnerunternehmen, Zulieferer oder ähnliche assoziierte Firmen mit ins Content-Marketing-Video-Boot zu holen. Durch unaufdringliche Logo-Präsenz oder Produktplatzierungen von Partner:innen eröffnen sich Crossover-Marketingkanäle auf deren Plattformen und Reichweiten steigen durch gegenseitige Verlinkung. Im Idealfall beteiligen sich Partner:innen finanziell an Produktionskosten – eine Win-win-Situation.
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Wie lang sollte ein Content-Marketing-Video sein?
Ein Content-Marketing-Video dauert im Durchschnitt etwas länger als vier Minuten (maximal fünf Minuten). Aus ihm können einzelne Aspekte destilliert und zum Beispiel als Teaser, Videoinserat oder Social-Media-Beitrag verwendet werden.
Durch Länge punkten
Trendsetter:innen orten derzeit einen Paradigmenwechsel, denn längere Clips feiern ihr Comeback. Das Entscheidende: Die User:innen werden von einer Video- oder Social-Media-Plattform mit einem relativ kurzen Business-Content-Marketing-Video zum Beispiel auf die Firmen-Homepage oder auf YouTube gelotst. Dort finden sie weitere Inhalte. Für längere Clips eignen sich unter anderem Tutorials und Produkt-Demos. So kann nicht nur das Wissen über ein Produkt, eine App oder eine Dienstleistung vertieft werden, sondern es verlängert sich auch die Watch Time.
Kurz & bündig
Teaser und Werbe-Clips sind kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht.
Business-Content-Marketing-Videos sollten im Idealfall vier bis fünf Minuten dauern.
Erklärvideos und Tutorials, bei denen den User:innen ein echter Mehrwert vermittelt wird, dürfen länger sein – im Durchschnitt 14 Minuten.
Doch Vorsicht: Inhalte dürfen niemals gestreckt oder unnötig verlängert werden. Das fällt den Konsument:innen auf und sie beenden das Ansehen eines Content-Marketing-Videos. Der Mehrwert muss für die User:innen in den ersten Sekunden eines Clips erkenntlich sein – nur so bleiben sie dabei und sehen ein Video in voller Länge an!
Der perfekte menschliche Host …
… existiert nicht, weder im klassischen Fernsehen noch bei Podcasts und auch nicht in Content-Marketing-Videos. Entscheidet man sich für eine:n menschliche:n (Haupt-)Darsteller:in, wird es immer User:innen geben, die sie/ihn mögen. Andere werden sie/ihn ablehnen. Deshalb ist die Wahl des passenden Gesichts – genauso wie die der Stimme – eine heikle Angelegenheit. Gleiches gilt zum Beispiel für Mitarbeiter:innen, die als Darsteller:innen vor die Kamera geholt werden, sowie deren Kleidung und die Gestaltung des Settings. Wer seine Zielgruppe und deren Vorlieben kennt, ist im Vorteil und kann gezielt „angenehme“ Protagonist:innen auswählen. Das gilt auch für animierte Hosts und andere Gestaltungselemente: Man kann es nie allen recht machen!
Auf welchen Kanälen wird ein Content-Marketing-Video veröffentlicht?
Die Online-Marketingspezialist:innen von Wyzowl wagen einen Ausblick welche Kanäle 2026 von Marketer:innen besonders genutzt werden: 82 % inkludieren YouTube in ihre Strategie, an zweiter Stelle folgt LinkedIn mit 70 %. Weitere weit verbreitete Plattformen sind Instagram (69 %), Facebook (66 %) X (31 %), Webinare (56 %) und TikTok (40 %).
Am effektivsten sind dabei YouTube, gefolgt von Instagram, Facebook, LinkedIn und Webinaren.
Weniger erfolgreich für Videomarketing sind TikTok, X oder Snapchat. (Quelle: Wyzowl)
Wie wird die Reichweite eines Content-Marketing-Videos gemessen?
Google und YouTube sind die beiden meistgenutzten Instrumente, mit denen Content-Marketing-Videos gefunden werden. Relevante Keywords, präzise Meta-Texte und ansprechende Vorschaubilder sind zentrale Hebel für eine hohe Reichweite. Ansprechendes, spannendes und inhaltlich hochwertiges Storytelling und gezielte Bewerbung auf Social Media sind Wege zum Erfolg.
Ein Messfaktor für Business-Content-Marketing-Videos ist die Watch Time – eine Kombination aus der Anzahl von Views und der Dauer, wie lange ein Clip angesehen wird. Je höher die Watch Time, desto besser ist das Ranking des Videos auf YouTube & Co. bzw. das Ranking jener Website, auf der ein Clip angesehen wird. Mindestens genauso wichtig ist 2026 aber die Audience Retention (wie viel Prozent des Videos angeschaut wird) und die Viewer Satisfaction: Kehren Zuschauer:innen wieder? Reagieren sie positiv? Je besser diese Signale, desto häufiger empfiehlt der Algorithmus den Clip – und desto mehr organische Reichweite entsteht.
Videos erhöhen die Leadgenerierung ohne umständliche Umwege. Deshalb sind Marketer:innen vom Format der Business-Content-Marketing-Videos überzeugt: Was den ROI (Return on Investment) betrifft, geben 82 Prozent der befragten Marketer:innen an, dass sie einen positiven ROI verzeichnen konnten. (Quelle: Wyzowl)





























































